Hrubesch zu DFB-Jugendarbeit: «Immer einen Schritt zu spät»

Hrubesch zu DFB-Jugendarbeit: «Immer einen Schritt zu spät»
Bildhinweis: Trainer Horst Hrubesch übt Kritik an der Jugendarbeit des Deutschen Fußball-Bundes. Foto: Marcel Kusch

Berlin (dpa) – Der langjährige DFB-Trainer Horst Hrubesch hat die Nachwuchsarbeit im Deutschen Fußball-Bund kritisiert. «Ich rede seit fünf Jahren davon, dass wir etwas machen müssen», sagte der 67-Jährige in einem Interview des «Kicker».

«Wir beim DFB sind zwar gut, aber es geht noch besser. Das muss der Anspruch sein», sagte Hrubesch. Ihn ärgert, dass solche Diskussionen immer erst nach einem schlechten Turnier wie der WM im Sommer in Russland aufkommen.

«Wir sind immer einen Schritt zu spät, eigentlich müssten wir fünf Schritte voraus sein. Wir haben den Anschluss verpasst und uns nach dem Jahrgang um Boateng, Hummels, Neuer und Özil zu langen zurückgelehnt», sagte der derzeitige Trainer der Frauen-Nationalmannschaft. Hrubesch hatte diese Spielergeneration 2009 zum EM-Titel der U21 geführt und damit einen Grundstein für die weitere Entwicklung der A-Nationalmannschaft gelegt.

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