Noch vier Testspiele vor der EM

Frankfurt/Main (dpa) – Nach dem Auswärtsspiel am 28. April in Bukarest gegen Gastgeber Rumänien wird DFB-Teamchef Rudi Völler bereits seinen 23-köpfigen Kader für die EM-Endrunde vom 12. Juni bis 4. Juli nominieren.

Während des Trainingslagers im Schwarzwald bestreitet die DFB-Auswahl drei Länderspiele; am 27. Mai in Freiburg gegen Malta, am 2. Juni in Basel gegen EM-Teilnehmer Schweiz sowie am 6. Juni in Kaiserslautern gegen die von Lothar Matthäus trainierten Ungarn. Am 9. Juni fliegt die deutsche Mannschaft nach Portugal, wo sie sechs Tage später im ersten EM-Spiel in Porto auf die Niederlande trifft. Weitere Vorrundengegner sind am 19. Juni Lettland und am 23. Juni Tschechien.

Das für den 8. September geplante Fußball-Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft soll in Berlin stattfinden. Der Gegner dieser Partie, bei der das für 242 Millionen Euro umgebaute Berliner Olympiastadion (76 000 Plätze) eingeweiht werden soll, steht allerdings noch nicht fest. Derzeit werden Verhandlungen mit Brasilien geführt, die noch nicht abgeschlossen sind, teilte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) in Frankfurt/Main mit. Im Fall einer Einigung zwischen beiden Verbänden käme es zur Neuauflage des Weltmeisterschafts-Finales von 2002, das die Brasilianer mit 2:0 gegen die DFB-Elf gewonnen hatten.

Außerdem gibt es laut DFB-Mitteilung Planungen, am 9. Oktober ein Länderspiel im Iran auszutragen. Dazu ist vom 16. bis 18. April die Reise einer DFB-Delegation nach Teheran vorgesehen. Erst danach wird die Entscheidung fallen, ob die Mannschaft von Teamchef Rudi Völler im Iran antritt oder ob das Auswärts-Länderspiel am 9. Oktober gegen einen anderen Gegner stattfindet.

Fest terminiert sind die übrigen Länderspiele der zweiten Jahres-Hälfte. Die erste Partie nach der EURO 2004 in Portugal findet am 18. August in Wien gegen Österreich statt. Für den 17. November ist ein Länderspiel gegen Kamerun in Leipzig vereinbart. Für die Asien-Reise der DFB-Auswahl vom 13. bis 22. Dezember sind Begegnungen mit Japan am 16. Dezember in Yokohama sowie mit Südkorea am 19. Dezember in Busan und mit Thailand am 21. Dezember in Bangkok ausgehandelt.