High Noon in Nyon: BVB und Bayern droht Duell mit Klopp

High Noon in Nyon: BVB und Bayern droht Duell mit Klopp
Bildhinweis: Könnte mit dem FC Liverpool auf den FC Bayern treffen: Jürgen Klopp. Foto: Nigel French/PA Wire

Frankfurt/Main (dpa) – Herbstmeister Borussia Dortmund droht ein Wiedersehen mit Ex-Trainer Jürgen Klopp, auch für Rekord-Champion Bayern München ist ein Duell mit Vorjahresfinalist FC Liverpool möglich, und Schalke 04 erwartet in jedem Fall ein Hammerlos.

Das deutsche Champions-League-Trio blickt an diesem Montag gespannt nach Nyon, wo neben dem Achtelfinale in der Königsklasse auch das Sechzehntelfinale in der Europa League mit Eintracht Frankfurt und Bayer Leverkusen ausgelost wird.

«Liverpool müsste in der nächsten Runde nicht wirklich sein», sagte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke. Weitere mögliche Gegner des Bundesliga-Tabellenführers und von Branchenprimus Bayern München, die beide als Gruppensieger ins Achtelfinale einzogen, sind die englischen Topteams Manchester United und Tottenham Hotspur, AS Rom und Olympique Lyon. Der BVB könnte zudem auf Ajax Amsterdam treffen, die Bayern auf Atletico Madrid.

«Wir werden jetzt die nächste Phase mit Spannung erwarten», kündigte Bayern-Trainer Niko Kovac nach dem überzeugenden 4:0-Sieg in Hannover an. Und Torjäger Robert Lewandowski sagte zu möglichen Wunschgegnern: «In dieser Phase gibt es keine schwachen Mannschaften.» Das sieht Nationalspieler Leon Goretzka ähnlich. «Mal schauen, gegen wen es geht – und dann wollen wir das Achtelfinale natürlich gewinnen», sagte er.

Ausgeschlossen ist für das Topduo ein Bundesliga-Duell mit Schalke 04. Auf den in der Liga schwächelnden Vizemeister wartet ein Kracher: Titelverteidiger Real Madrid um Weltfußballer Luka Modric, der FC  Barcelona mit Superstar Lionel Messi, Paris Saint-Germain mit Neymar und dem deutschen Trainer Thomas Tuchel, Manchester City mit den Nationalspielern Leroy Sane und Ilkay Gündogan sowie Juventus Turin um Weltstar Cristiano Ronaldo gehören als mögliche Gegner allesamt zu Europas Club-Elite.

Nach dem schwachen Abschneiden im Vorjahr gehen die deutschen Vereine auch in der Europa League dieses Mal mit breiter Brust in die K.o.-Phase, die Pokalsieger Eintracht Frankfurt nach einem historischen Siegeszug als bestes Team aller 48 Teilnehmer erreichte. Sechs Siege in sechs Spielen schaffte zuvor noch nie ein Bundesligist, 18 Punkte und 17:5 Tore waren der Bestwert in der Gruppenphase vor RB Salzburg (18/17:6).

Entsprechend groß ist die Euphorie am Main, wo bereits alle möglichen Heimspiele in den K.o.-Runden ausgebucht sind. «Bei einer Auslosung kann man sich nichts wünschen», sagte Eintracht-Trainer Adi Hütter. «Es sind viele gute und unangenehme Gegner im Topf.» Dazu gehören unter anderen der FC Brügge, die Istanbuler Clubs Galatasaray und Fenerbahce, Schachtjor Donezk, Sporting Lissabon oder Celtic Glasgow. Am schottischen Meister war RB Leipzig in der Gruppenphase gescheitert.

Dies sind auch mögliche Gegner für Bayer Leverkusen. Da die Werkself auf internationalem Parkett ebenfalls überzeugte, haben die deutschen Teilnehmer nach Abschluss der Gruppenphase in beiden Wettbewerben bereits 13,071 Punkte in der UEFA-Fünfjahreswertung gesammelt und den mageren Vorjahreswert (9,857) schon jetzt deutlich übertroffen. Vier deutsche Gruppensieger in der Königsklasse und Europa League gab es zuletzt vor sechs Jahren – die Aussichten für 2019 sind also nicht so schlecht.

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