Frauen-WM: Vom Gitarrenspiel, Gesang und «Maschina»

Frauen-WM: Vom Gitarrenspiel, Gesang und «Maschina»
Bildhinweis: Marina Hegering spielt bei der WM während der knapp bemessenen Freizeit Gitarre. Foto: Sven Hoppe

Montpellier (dpa) – Die Gitarren-Künste von Fußball-Nationalspielerin Marina Hegering sind umstritten. Die 29 Jahre alte Innenverteidigerin von der SGS Essen hält sich selbst nicht für allzu begabt.

Gleichwohl schleppte sie ihr Musikinstrument mit zur WM nach Frankreich, um in der knapp bemessenen Zeit ein wenig zu spielen. Sie hatte während ihrer hartnäckigen Fersenverletzung, wegen der sie in sechs Jahren kaum ein Spiel bestreiten konnte, nach einer weiteren Betätigung gesucht, erläuterte Hegering in Montpellier. «Tatsächlich war Gitarre etwas, das ich cool fand.»

Geübt habe sie nach «Youtube-Videos», so die deutsche Abwehrchefin weiter. «Unterricht hatte ich nie.» Gleichwohl mag Sara Doorsoun das Gezupfe ihrer Teamkollegin. «Ich habe sie angeschrien, dass sie etwas spielen soll. Ich fand es gut und habe sehr schön dazu gesungen.» So haben beide «Country Roads» von John Denver interpretiert.

Zudem verriet Doorsoun, die im vorigen Sommer zum VfL Wolfsburg wechselte, welchen Spitznamen sie Hegering in ihrer gemeinsam Zeit in Essen geben hat. Wegen ihrer körperlichen Fitness machte sie aus dem Vornamen Marina kurzerhand «Maschina». Erstens träfe es zu und zweitens: «Es reimt sich.»

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