Dolls erster Sieg mit Hannover: «Das war erst ein Anfang»

Dolls erster Sieg mit Hannover: «Das war erst ein Anfang»
Bildhinweis: Hannovers Trainer Thomas Doll hat Anlass zum Klatschen: Das Kellerduell gegen FC Nürnberg gewann sein Team mit 2:0. Foto: Swen Pförtner

Hannover (dpa) – So klingt neue Hoffnung im Abstiegskampf. «Wir leben noch», sagte Thomas Doll nach seinem ersten Sieg als Trainer von Hannover 96.

«Es ist ein richtig gutes Gefühl, mal wieder ein Fußballspiel gewonnen zu haben. Man braucht einen Brustlöser. Es ist so wichtig, dass wir wieder an die Rettung glauben.»

Aus dem neuen Chefcoach sprudelte es wieder heraus nach dem 2:0 (1:0)-Erfolg der 96er in diesem vermeintlichen Abstiegskampf-Endspiel gegen den 1. FC Nürnberg. Ob er nun entsetzt ist wie nach dem 0:3 in seinem ersten Spiel gegen Leipzig oder in höchstem Maße erleichtert wie nach diesem wohl wichtigsten Sieg im bisherigen Saisonverlauf: Dolls Reaktion ist immer unverstellt und ungefiltert.

Der 52-Jährige ist zwar erst seit zwei Wochen in Hannover. Aber er ist als früherer Nationalspieler und weit gereister Trainer im In- und Ausland lange genug im Geschäft, um zu ermessen, was so ein Sieg für einen Club im Dauerkrisenmodus bedeutet. Drei Monate lang hatten die Niedersachsen zuvor kein Spiel gewonnen. Persönlich feierte Doll zuletzt im Mai 2008 einen Sieg als Bundesliga-Trainer.

Offen und ehrlich, wie er ist, sagte der frühere HSV-Coach aber auch: «Das war erst ein Anfang. Wir brauchen hier noch mehr Feuer in jedem Training. Anders kommen wir da unten nicht raus.»

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