Der 33. Spieltag im Telegramm

Der 33. Spieltag im Telegramm

Hannover 96 – VfL Wolfsburg (Samstag, 15.30 Uhr)

Hannover will sich im Niedersachsen-Derby endgültig den Klassenverbleib sichern. Das bislang einzige Bundesliga-Heimspiel gegen den VfL hat 96 gewonnen (3:1 im November 2002). Hannovers Trainer Lienen kann wieder auf Cherundolo und Kapitän Lala zurückgreifen. Beim VfL ist der Einsatz von Rytter (Knieprellung) fraglich. Schnoor (gelb-rot-gesperrt) und Präger (verletzt) fehlen.

FC Schalke 04 – 1. FC Kaiserslautern (Samstag, 15.30 Uhr)

Vor vier Jahren gelang den Pfälzern der letzte Sieg beim FC Schalke 04 (2:1 im April 2000). Die «Königsblauen» wollen am Ende einer verkorksten Saison zumindest den siebten Tabellenplatz halten. Der FCK reist ohne Stammtorhüter Wiese und den gelb-gesperrten Riedl an. Ob Nationalstürmer Klose, der vergangene Woche sein Comeback feierte, von Beginn an spielt, ließ Trainer Jara offen.

Borussia Dortmund – Borussia Mönchengladbach (Samstag, 15.30 Uhr)

Gladbach hat in dieser Saison zwei Mal gegen den BVB gewonnen (im Hinspiel und im DFB-Pokal). Im Westfalenstadion sind die «Fohlen» allerdings seit sechs Jahren sieglos. Bei Dortmund kann Wörns nach seinem Teilabriss der Bauchmuskulatur wieder mitwirken, Kehls Einsatz (Magen-Darm-Grippe) ist sehr fraglich. Gladbach bangt noch um Broich. Der BVB verabschiedet vor der Partie die Profis Reuter und Herrlich.

TSV 1860 München – Hertha BSC (Samstag, 15.30 Uhr)

Das «Abstiegsduell» im Münchner Olympiastadion muss 1860 gewinnen, um die Chance auf den Klassenverbleib zu wahren. Holen die Berliner einen Punkt, sind sie gerettet. Hertha-Trainer Meyer wird wohl wieder die Doppelspitze Bobic und Wichniarek aufbieten. Kovac, van Burik, Hartmann, Reina und Lapaczinski fehlen. Die «Löwen» müssen ohne ihren Stammtorhüter Hofmann sowie Kurz (beide gelb-gesperrt) antreten.

1. FC Köln – Hansa Rostock (Samstag, 15.30 Uhr)

Von sechs Bundesliga-Spielen in Köln hat Rostock nur eines gewonnen. Hansa wartet seit dem 6. Dezember 2003 (4:1 bei 1860 München) auf einen Auswärtssieg. Coach Schlünz bangt um den Einsatz von Lantz und Tjikuzu. Der Absteiger aus Köln muss ohne Stammkeeper Wessels, Cullmann, Cichon, Woronin, Schindzielorz und Heinrich auskommen. Der Einsatz von Dogan ist noch fraglich.

Werder Bremen – Bayer Leverkusen (Samstag, 15.30 Uhr)

In 23 Partien im Bremer Weserstadion gelang Bayer nur ein Sieg (3:1 im April 2000). Werder-Coach Schaaf wird wohl die in München erfolgreiche Startelf aufbieten. Leverkusen plagen personelle Probleme in der Abwehr. Lucio, Juan und Lucic fallen wahrscheinlich aus. Ponte dagegen sitzt erstmals wieder auf der Bank. Nowotny steht vor seinem 200., Butt vor seinem 100. Bundesligaspiel für Bayer.

VfB Stuttgart – FC Bayern München (Samstag, 15.30 Uhr)

Im «Südschlager» müssen die Spieler die Trainerdebatte um Magath und Hitzfeld aus den Köpfen bekommen. Der Tabellendritte aus Stuttgart muss punkten, um die Qualifikation für die Champions League nicht zu gefährden. 20 Mal haben die Bayern schon beim VfB gewonnen – so oft wie kein anderer Bundesligist. Bei den Schwaben kehren Kuranyi und Bordon nach ihren Gelb-Sperren wieder in die erste Elf zurück.

SC Freiburg – Hamburger SV (Samstag, 15.30 Uhr)

Von den vergangenen fünf Heimspielen gegen den HSV hat Freiburg nur eins gewonnen. Beim SC soll für den langzeitverletzten Kapitän Golz (Schambeinentzündung) wieder Reinard im Tor stehen. Kondé, Sanou, Willi, Kruppke und Iaschwili sind angeschlagen. Die zuletzt gesperrten Antar und Coulibaly kehren ins Team zurück. Beim HSV fehlt weiterhin Nationalspieler Rahn (Muskelfaserriss).

Eintracht Frankfurt – VfL Bochum (Samstag, 15.30 Uhr)

Vor knapp 17 Jahren hat der VfL zuletzt im Waldstadion gewonnen (1:0 im August 1987). Bei den Bochumern kehrt Kalla in die Innenverteidigung zurück. Für ihn muss der zuletzt starke Meichelbeck wohl auf die Bank. Bei der Eintracht ist Stammkeeper Nikolov (nach Zerrung) zwar wieder einsatzbereit, doch Pröll soll ihn erneut vertreten. Chris fehlt gelb-gesperrt.