Beschwerde von Bayer Leverkusen abgelehnt

Beschwerde von Bayer Leverkusen abgelehnt
Beschwerde von Bayer Leverkusen abgelehnt
Das Logo von Bayer 04 Leverkusen auf der Wand des Stadions.

Nyon (dpa) – Das Berufungsgericht der Europäischen Fußball-Union UEFA hat in Nyon die Beschwerde von Bayer Leverkusen gegen die 0:3-Wertung des beim Stande von 0:1 abgebrochenen Champions-League-Spiels AS Rom – Dynamo Kiew abgelehnt.

Zur Begründung erklärte die UEFA, Leverkusen sei nicht direkt von der Strafe gegen den italienischen Club betroffen. Die Bayer-Verantwortlichen hatten damit argumentiert, dass durch das Urteil erheblich Einfluss auf die Tordifferenz in der Gruppe B genommen wurde, wo nach vier Spieltagen Kiew, Leverkusen und Real Madrid mit sieben Punkten gleichauf liegen. Weil Rom nach den Zuschauer-Ausschreitungen in der Partie gegen Kiew zwei Heimspiele vor leeren Rängen bestreiten musste, hatten auch die Leverkusener Fans beim 1:1 am 3. November keinen Zutritt zum Stadio Olimpico erhalten. Am 23. November muss Bayer Leverkusen bei Real Madrid antreten.

Abgelehnt hat das Berufungsgericht der UEFA auch zwei Beschwerden gegen Strafen für rassistische Sprechchöre. Die Geldbußen für Sparta Prag (33 000 Euro) und den FC Sevilla (10 000 Euro) wurden sogar noch um je 6600 Euro erhöht.