Abgezockter Routinier: Oldie Pizarro reißt Werder mit

Abgezockter Routinier: Oldie Pizarro reißt Werder mit
Bildhinweis: Oldie but Goldie: Werder-Routinier Claudio Pizarro. Foto: Bernd Thissen

Dortmund (dpa) – Zuversicht, Selbstvertrauen, Leichtigkeit – und das mit 40 Jahren. Claudio Pizarro zeigte an dem denkwürdigen DFB-Pokal-Abend bei Borussia Dortmund seinen im Schnitt 13 Jahre jüngeren Werder-Teamkollegen, dass im Fußball alles möglich ist.

Pizarro, zur Verlängerung eingewechselt, riss mit seinem Treffer zum zwischenzeitlichen 2:2 die Bremer mit. Gedankenschnell mit der Fußspitze unter den Ball, kurze Drehung und volley ins Tor. Und auch im Elfmeterschießen versenkte er den Ball sicher und trug damit zum Einzug ins Viertelfinale bei.

Der nun drittälteste Torschütze im DFB-Pokal setzte nach seinem 276. Treffer im 664. Pflichtspiel in Deutschland sein typisches Grinsen auf, das die Fans hierzulande seit 1999 kennen. «Das Finale in Berlin ist etwas Besonderes. Ich habe allen in der Mannschaft davon erzählt», sagte der Stürmer. Pizarro weiß, wovon er redet. Sechs Pokal-Siege feierte er bereits, fünf Mal mit den Bayern, einmal mit Werder 2009.

Wie lange Pizarro auf dem Platz noch die Kollegen mitreißt? Das hängt wohl auch von seinem Körper ab. Diese Saison wird er es auf jeden Fall noch versuchen. Und das am liebsten bis Berlin. Pizarro: «Da wollen wir jetzt hin. Aber es ist noch ein langer Weg.»

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